Das digitale Pendant liebe ich gleichermassen. Rezepte, Blogartikel, Magazinbeiträge, Modesstrecken – ich mag es, darin zu stöbern und neue Ideen zu bekommen. Natürlich auch Ideen, die ich euch dann wiederum zeigen kann. Finde ich etwas wirklich spannend oder interessant, dann möchte ich es natürlich irgendwie archivieren. Aber wohin mit den Zeitschriften und wie kann ich Zeitschriftenartikel aufbewahren?

Das Zeitschriftenartikel aufbewahren ist die Königsdisziplin und die große Schwester vom Organisieren von Kochrezepten. Ich habe euch schon mal in einem Beitrag vorgestellt, welche Möglichkeiten es dafür gibt.

Erst mal Ordnung in das Zeitschriftenchaos bringen!
Beginnen möchte ich mit der guten alten Printausgabe der Zeitung oder Zeitschrift, also meinem monatlichen Vergnügen vom Bahnhof. Wenn ich es mir mit den Zeitschriften gemütlich mache, dann blättere ich sie gerne erst einmal grob durch und markiere mir (meist mit einem Eselsohr) die Artikel, die mich interessieren oder die mir besonders aufgefallen sind. Aber: Meine Zeitschriften liegen überall. Im Wohnzimmer, in der Küche, im Büro. Bei dir auch? Dann kommt nun der ganz harte erste Schritt: Suche alle Zeitschriften zusammen. Alle! Packe sie auf einen Stapel und sortiere dann die Hälfte davon aus. Oder auch mehr. Denn die meisten Zeitschriften können weg oder an jemanden weitergegeben werden, der sich darüber freut. In diesem zweiten Durchgang beschäftige ich mich intensiver mit ihnen und wenn ich sie besonders bemerkenswert finde, dann trenne ich den Artikel raus. Es gibt aber auch Magazine, die ich besonders mag, quasi als Gesamtkonzept. Ich habe beispielsweise ein Abo der amerikanischen Zeitschrift „Magnolia“, aus der ich nie etwas rausreißen würde.
Also habe ich nun zwei Stapel, die aufbewahrt werden sollen: Zum einen die gesamten Hefte und zum anderen die herausgerissenen Artikel.
Zeitschriften aufbewahren: das ganze Heft aufheben
Die einfachste Methode, um ganze Hefte aufzubewahren: Sie ordentlich stapeln. Das kann sehr schön und auch ordentlich aussehen, wenn man sich etwas einschränkt und darauf achtet, dass man nur wirklich hochwertige Magazine aufhebt. Die meisten Hochglanzmagazine haben einen einheitlichen Rücken mit der monatlichen Nummerierung drauf. In der richtigen Reihenfolge aufgestellt, ergibt es oft einen schönen Farbverlauf oder eine tolle Einheitlichkeit. Mach dir das unbedingt zu nutzen!


Einzelne Hefte kann man aber auch sehr schön in Regalen oder speziellen Wandhalterungen für Magazine in Szene setzen. Da wirken sie dann mit ihren hübschen Covern als Raumdekoration.
Der gute alte Zeitschriftensammler
Zeitschriftensammler gibt es wie Sand am Meer und für jeden Geschmack. Such dir also eine Variante aus, die zu deinem Stil passt. Ich habe aber zwei Tipps für dich:
1. Stabilität
Vermeide bei einem Stehsammler Material, das nicht stabil ist. Auch Karton gehört dazu. Denn oft werden diese Pappsammler unten am Boden zusammengesteckt und öffnen sich leicht, wenn sie bestückt sind. Auch Filz sieht zwar schön aus, ist aber nicht stabil genug, um Hegten, die keine festen Einbände haben Stabilität zu geben.
Suche dir Stehsammler aus Metall, Kunststoff oder anderen festen Materialien. Wichtig ist, dass die Seitenteile relativ hoch sind, damit die Zeitschriften gut abgestützt werden.
2. Größe
Ein Blick auf die Größen und Formate zeigt, dass ein Stehsammler standardmäßig in DIN A4 ist und so sind sie auch nur für Hefte in dieser Größe oder kleiner geeignet. Viele Magazine sind aber größer und passen nicht wirklich.
Ordner
Eine weitere Option sind Ordner, in die man Hefte einlegen kann (ungelocht). Leider habe ich da noch keine hübsche Version gefunden, aber ich habe dir unten einen rausgesucht, wo die Zeitschriften mit Stäbchen im Albumrücken in eine Mechanik eingehängt werden.
Hängeregister
Oder man legt die Hefte in Hängeregister in eine schöne Box. Das würde ich aber nur bei Sammlerstücken empfehlen, da diese Aufbewahrungsversion zwar sehr hübsch, aber nicht für größere Mengen geeignet ist. Ich zeige sie euch aber gleich noch einmal für die Archivierung einzelner Seiten.
Einzelne herausgerissene Zeitschriftenartikel aufbewahren
Ich liebe meine Hängeregister! Hier kommt alles rein, was ich mir merken möchte. Ich habe sie nach einzelnen Bereichen untergliedert, wie Rezepte, Wohninspiration, Ordnungsliebe-Ideen, Reiseinfos etc. Einfach die herausgetrennten Artikel in die Taschen einordnen. Wer keine Hängeregisterhalterung besitzt, kann die Taschen auch ganz leicht in Kartons einhängen. Ich habe dir unten ein Beispiel eingefügt.
Was du aber nicht vergessen solltest: einmal im Jahr musst du durch alle Ausschnitte gehen und schauen, ob sie dich aktuell immer noch interessieren. Was nicht mehr aktuell ist, wird sofort entsorgt!


Zeitungsseiten aufheben: der gute alte Ordner
Natürlich kannst du deine Zeitschriftenseiten auch ganz oldschool abheften. Entweder in Folien für die einzelnen Artikel oder direkt gelocht. Ich würde dir das Lochen empfehlen: Es ist nicht nur umweltfreundlicher, du kannst auch veraltete Artikel sehr viel schneller aus dem Ordner „rausrupfen“. Denn du solltest auch diesen Ordner regelmäßig ausmisten, damit deine Sammlung keine Überhand gewinnt.
Zeitschriftenartikel aufbewahren: Meine digitale Lösung
Die bisherigen Lösungen hatten eines gemeinsam: sie waren auf Papier. Aber was ist mit all den Rezepten und Ideen, die man auf Blogs, in Internetmagazinen oder bei Plattformen wie „So leb ich“ findet? Ich habe 2 Varianten, die ich euch empfehlen kann:
Notion
Notion ist ein Organisationsprogramm, mit dem an so ziemlich alles in seinem Leben in Listen und Linksammlungen etc. verwandeln kann. Ich bin schwer verliebt in dieses Programm, das internetbasiert arbeitet. Ein Feature, das ich als visueller Mensch wirklich liebe ist, seine gesamten Links in verschiedenen Listen unterzubringen. Dabei bekommt man immer eine kleine Vorschau des Inhalts. Alle meine Rezepte und Inspirationen, die ich online habe, sind nun hier gesammelt. Und das Einpflegen ging wirklich schnell!

Du findest das Programm übrigens unter notion.so
Eine andere Möglichkeit, bei der man die Rezepte auch in mit kleinen Vorschaubildern in Ordnern unterbringen kann, ist natürlich Pinterest. Man kann dort natürlich nicht nur Ideen speichern, die man schon nutzt oder im Netz gefunden hat, sondern sich zusätzlich inspirieren lassen. Das ist aber auch eine große Falle, da man sich schnell darin verliert und seine eigenen gemerkten Rezepte in den Hintergrund treten – das ist jedenfalls mein Problem ;-). Deswegen nutze ich lieber Notion, da ich dort auch andere Infos und Ideen gespeichert habe. Aber letztendlich ist das Geschmacksache!

Das Youtube Video dazu
Du hast Lust dir diese und andere Tipps noch mal als Video anzusehen? Dann geht es hier entlang. Ich freue mich über ein Like und über Kommentare von dir, welche Lösung du bevorzugst.
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